Dries Beyens, Ingenieur für Produktentwicklung

Dries Beyens Vandersanden

"Im F&E-Team arbeiten wir intensiv im Bereich Nachhaltigkeit mit dem Ziel, sowohl unsere Produkte als auch unsere Prozesse nachhaltig zu gestalten. Dem Ziegel in seiner heutigen Form wollen wir Lebewohl sagen, denn er ist ein sehr energieintensives Produkt. Unser Ziel versuchen wir auf unterschiedlichen Wegen zu erreichen. Bis 2050 wollen wir mit Vandersanden CO2-neutrale oder sogar -negative Ziegel produzieren. Das ist kein leeres Versprechen, sondern ein Ziel, an dem wir buchstäblich jeden Tag arbeiten."

CO2-negativen Ziegel

CO2-negativen Ziegel

"Aktuell arbeiten wir zum Beispiel an unseren carbonatisierten Ziegeln. Diese sollen innerhalb von ein bis zwei Jahren in Produktion gehen. Carbonatisierte Ziegel werden mit Stahlabfällen hergestellt und in einer CO2-haltigen Umgebung getrocknet. Bei diesem Produktionsprozess entziehen wir der Luft mehr CO2 als wir ausstoßen, sodass wir einen CO2-negativen Ziegel anbieten können. Zur Veranschaulichung: Beim Bau eines Hauses mit traditionellen Ziegeln werden durchschnittlich 3 Tonnen CO2 freigesetzt. Baut man das gleiche Haus mit carbonatisierten Ziegeln, werden dabei 5 Tonnen CO2 absorbiert."

F&E-Team wie ein Start-up

"Eigentlich arbeiten wir hier ein bisschen wie ein Start-up. Den Mitarbeitern werden viele Möglichkeiten gegeben, eigene Konzepte zu entwickeln. Als ich gerade bei Vandersanden angefangen hatte, habe ich mich einmal bei einem Unternehmen umgeschaut, das Trockenmauersysteme anbietet. Ich fand ehrlich gesagt, dass wir das selbst anders, vielleicht sogar besser machen könnten. Vandersanden gab mir den Freiraum, den ich brauchte, um selbst ein solches System zu entwickeln. Gute Ideen finden hier immer Gehör. Solange sie nachhaltig sind. Sind sie das nicht, landen sie schnurstracks im Papierkorb."