Klimafreundlich! Neues Pirrouet®-Werk von Vandersanden absorbiert jährlich bis zu 2.280 Tonnen CO₂ aus der Atmosphäre

Lanklaar (Belgien), 17. September 2024 – Vandersanden, der größte familiengeführte Ziegelhersteller Europas, hat sein erstes Pirrouet®-Werk im belgischen Lanklaar offiziell eröffnet. Für die Anlage investierte Vandersanden 32,5 Millionen Euro. Bei voller Auslastung produziert das Werk jährlich 20 Millionen CO₂-negative Pirrouet®-Fassadensteine. Eine Tonne dieser Verblender absorbiert während der Aushärtungsphase 60 kg CO₂. Den gesamten Produktionsprozess betreibt Vandersanden mit rein regenerativer Energie aus Photovoltaik und einer eigenen Windkraftanlage. „Mit dem Werk leisten wir einen wichtigen Beitrag zur CO₂-Reduktion in unserer Atmosphäre und bekräftigen so unser Ziel, bis 2050 vollständig CO₂-neutral zu arbeiten“, sagt Johan Deburchgrave, CEO von Vandersanden.

Das neue Werk beschäftigt 26 Mitarbeiter. Jährlich werden in der Anlage bis zu 20 Millionen Pirrouet®-Vormauersteine hergestellt.
32,5 Millionen Euro für CO₂-neutrales Produktionsverfahren investiert

32,5 Millionen Euro für CO₂-neutrales Produktionsverfahren investiert

Ein Jahr nach der Einführung von Pirrouet®, dem ersten CO₂-neutralen Vormauerstein auf dem Markt, eröffnet Vandersanden offiziell das erste Pirrouet®-Werk im belgischen Lanklaar. Pirrouet® ist nicht nur nachhaltig und umweltfreundlich, auch der Produktionsprozess ist CO₂-neutral. Der Ökostrom, mit dem das Werk betrieben wird, wird größtenteils durch eigene Photovoltaikanlagen und eine Windkraftanlage erzeugt. Darüber hinaus trägt die Verwendung von gereinigten mineralischen Rückstände aus der Stahlindustrie zu einer erheblichen Reduzierung von bis zu 80 % der benötigten Primärrohstoffe bei. Dadurch wird die Abfallmenge erheblich reduziert.

Das neue Werk beschäftigt 26 Mitarbeiter und erstreckt sich auf einer Fläche von 8.000 Quadratmetern. Jährlich werden in der Anlage bis zu 20 Millionen Pirrouet®-Vormauersteine hergestellt. Das Werk ist modular konzipiert und kann in Zukunft erweitert werden, wodurch sich die Produktionskapazität auf 40 Millionen Verblender pro Jahr verdoppeln würde. Die Gesamtinvestition in das Werk betrug 32,5 Millionen Euro. Vandersanden hat für dieses Projekt einen EU-Zuschuss über 2,2 Millionen Euro erhalten. Der Forschungszuschuss mit Fördermitteln von „Horizont Europa“ unterstützt nicht nur die Installation der erforderlichen Anlagen, sondern auch die weitergehende Forschung zur CO2-Abscheidung und -Wiederverwendung.

Johan Deburchgrave, CEO von Vandersanden, erklärt stolz: „Mit der Eröffnung dieser neuen Fabrik können wir nun Pirrouet®-Fassadensteine in großem Maßstab produzieren. Damit leisten wir einen wichtigen ökologischen Beitrag für eine CO2-arme Zukunft. Wir freuen uns schon riesig auf die großartigen Projekte, die wir mit Pirrouet® realisieren werden. Viele sehr aussichtsreiche Initiativen sind bereits in der Pipeline.“

Bei einer Produktionskapazität von 20 Millionen Fassadensteinen pro Jahr kann das Werk so jedes Jahr 2.280 Tonnen CO₂ aus der Atmosphäre binden. Dies entspricht der jährlichen CO₂-Absorption von 114.000 ausgewachsenen Bäumen.

Johan Deburchgrave
CEO von Vandersanden

Ein Jahr CO₂-negativer Verblender Pirrouet®

Vor genau einem Jahr stellte Vandersanden Pirrouet® vor, der dank einer einzigartigen Technologie während der Aushärtung 60 kg CO₂ pro Tonne Fassadenstein absorbiert. Bei der Herstellung von Pirrouet® geht das CO2 eine Verbindung mit den calciumhaltigen Materialien ein. Dadurch bilden sich Kalziumkarbonate. Durch diese Verbindung entstehen sehr robuste Vormauersteine. Und das CO2 wird nicht nur vorübergehend, sondern wirklich dauerhaft gebunden. Bei einer Produktionskapazität von 20 Millionen Fassadensteinen pro Jahr kann das Werk so jedes Jahr 2.280 Tonnen CO₂ aus der Atmosphäre binden. Dies entspricht der jährlichen CO₂-Absorption von 114.000 ausgewachsenen Bäumen.

Pirrouet® werden bereits bei mehreren Bauprojekten eingesetzt, darunter das Projekt „Groen Nobelhorst“ in Almere (Niederlande), bei dem 60 nachhaltige Wohnungen gebaut werden. Diese Projekte sind Teil einer breit angelegten Projektpipeline. „Bei Groen Nobelhorst geht es um Nachhaltigkeit und Innovation. Die Wahl von Pirrouet® Vormauersteinen in unserem Projekt ist daher eine bewusste Entscheidung, um den ökologischen Fußabdruck des Projekts weiter zu reduzieren. Diese Verblender passen perfekt zu unserer Vision, nachhaltige und energieeffiziente Häuser zu realisieren“, sagt Helmich Heutink, CEO der Heutink Group, dem Bauherrn von Green Nobelhorst.

Als erster CO₂-negativer Verblender in der Bauindustrie markiert Pirrouet® einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Bauindustrie. Pirrouet® unterstützt Vandersandens Ziel, bis 2050 vollständig CO₂-neutral zu arbeiten. Mit dem Einsatz von Pirrouet® leistet Vandersanden einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks und fördert gleichermaßen nachhaltige Herstellungsverfahren in der Baustoffindustrie.

Green Nobelhorst in Almere, wo 60 nachhaltige Wohnungen mit Pirrouet®-Verblender gebaut werden
Ein Jahr CO₂-negativer Verblender Pirrouet®
Johan Deburchgrave, CEO von Vandersanden
Langfristige Ambitionen

Langfristige Ambitionen

Das neue Werk läuft derzeit noch nicht unter Volllast und könnte, abhängig von künftigen Erweiterungen und Investitionen, sein Produktionsvolumen schon bald verdoppeln. Bis zu 40 Millionen Ziegel pro Jahr kann Vandersanden dann in Lanklaar produzieren, was zu einer Absorption von etwa 4.560 Tonnen CO₂ pro Jahr führen würde.

Vandersanden-CEO Deburchgrave betont: „Diese Anlage ist eine voll funktionsfähige Produktionsstätte und fügt sich nahtlos in unsere anderen Produktionseinheiten ein. Es handelt sich nicht einfach nur um ein Pilotprojekt, sondern um einen wichtigen und ernsthaften Schritt bei unserem Engagement für eine nachhaltige Produktion und konsequente CO₂-Reduzierung.“ Vandersanden plant bereits weitere Pirrouet®-Werke. Diese Ausweitung der Produktionskapazität für Pirrouet® soll die Nachhaltigkeitsambitionen des Unternehmens langfristig unterstrichen.

Presse-Kontakte

Nathali Donatz - Vandersanden - [email protected] - +31 6 23 36 73 45