Vandersanden

Komplettrenovierung bringt neues Haus zum Vorschein

Wer das Wohnzimmer betritt, sieht sofort, warum Ilse und ihre Eltern sich in dieses Haus verliebten: Grund ist der herrliche Ausblick über den schönen Garten in ein kleines Tal und ein beeindruckendes Naturgebiet. Das kleine, stark gealterte Haus durchlief eine komplette Metamorphose, wobei „Bauunternehmer“ Vanden Eede und die Architekten Benny Zelderloo und Lieve Sterckx von Zx Architecten sich für E-Board entschieden.

"Es sieht wie ein Neubau aus, ist es aber nicht."

Einmalige Chance

Frau Vanden Eede erzählt, wie der Kauf zustande kam: „Wir stießen eher zufällig auf dieses Haus. Bei einem Spaziergang fiel uns auf, dass es zu verkaufen war, es stand bereits einige Zeit leer. Mein Vater ist in dieser Straße aufgewachsen und wir selbst wohnen auch nicht weit entfernt. Diese Chance konnten wir uns nicht entgehen lassen und wir beschlossen, dieses Haus zusammen mit Ilse zu kaufen. Ilse wusste sofort, wie sie es angehen wollte.“

Möglichkeiten

„Wir erkannten gleich die Möglichkeiten des Gebäudes. Wir haben die Dorfbewohner Benny und Lieve eingeschaltet, denn ein Umbau war dringend nötig.“

Benny bestätigt die einschneidende Verwandlung: „Jeder findet, dass das Haus wie ein Neubau aussieht. Das ist es aber nicht. Wir haben die Oberfläche freigelegt und eine Holzkonstruktion angebracht. Danach begannen die E-Board-Arbeiten. Ilses Papa ist sehr praktisch veranlagt und entschied sich, die E-Boards selbst anzubringen. Innerhalb eines Monats wurde das komplette Haus mit E-Board und Riemchen verkleidet. Samstage und Sonntage wurden durchgearbeitet, von morgens bis abends. Für einen Monat wurde ein Gerüst gemietet und das war gerade lange genug.“ 

Bauunternehmer Papa

Herr Vanden Eede war derjenige, der mit E-Board arbeiten wollte: „Da die bestehende Struktur bleiben sollte, wie sie war, war dies die einzige Möglichkeit zum Isolieren: auf der Außenseite. Wir wollten die Fassade mit Ziegeln verkleiden, jedoch ohne Fundamente gießen zu müssen. Bei einem Besuch der Batibouw stießen wir auf E-Board. Dort suchten wir auch die Farbe der Riemchen aus.“ Inzwischen bietet Vandersanden Bauherren, die selbst E-Board verarbeiten wollen, kostenlose Schulungen an, die gab es damals aber noch nicht. „Ich habe mir im Internet die Anleitungs-Videos angesehen, um zu erfahren, wie das funktioniert. Es war die ideale 2-in-1-Lösung: Isolierung anbringen und die Riemchen gleich mit.“

Benny bestätigt das: „Das ist ein ansprechendes Gesamtpaket. Die Mauer ist isoliert und man kann sofort mit der Gestaltung der Oberfläche beginnen. Bei Umbauten versuchen die meisten, möglichst viel selbst zu tun. Wenn man Isolierung und Außenfassade voneinander getrennt anbringt, ist man schnell auf einen Bauunternehmer angewiesen.  Dieses System ist zugänglicher, als selbst zu mauern, vor allem wenn man praktisch veranlagt ist. So kann man Kosten sparen. Ich würde es Selbstbauern unbedingt empfehlen.“ Lieve nickt: „Für junge Menschen ist es oft schwierig, ein Haus komplett renovieren zu lassen. Dann heißt es, nach Lösungen suchen, um in jedem Bereich sparen zu können, sodass das Ganze realisierbar bleibt.“

"Es war die ideale 2-in-1-Lösung: Isolierung anbringen und die Riemchen gleich mit.“

Selbst mit anpacken

Herr Vanden Eede wird von seiner stolzen Ehefrau gelobt: „Er entschied sich für den E-Board Zero Look, der schwieriger als der herkömmliche Look mit Fuge zu installieren ist.“

Er reagiert bescheiden: „Ach, so schwer war das nicht. Die Materialien sind gut, die mitgelieferte Anleitung ist perfekt. Man beginnt an den Fenstern und sieht dann gleich, wie man auskommt, auch bei den Türen. Einmal endete ich mit kleinen Riemchenstücken. Das habe ich gleich gesehen und es ist mir dann nicht noch einmal passiert. Zu Anfang war es etwas schwierig, weil ich vorher noch nie mit dem Produkt gearbeitet hatte. Aber wenn man sich einmal damit beschäftigt hat, erklärt es sich von selbst.“ Tipps? Vielleicht einen praktischen: „Man sollte jeweils nicht zu viel Kleber ansetzen, denn dann läuft man Gefahr, dass er eintrocknet und man ihn wegwerfen muss. Wenn man große Flächen bearbeiten kann, geht es mit dem Kleber sehr schnell. Wenn man aber an den Ecken anfangen muss, geht es langsamer. Es darf außerdem nicht zu warm sein (über 30 °C), denn dann trocknet der Kleber sehr schnell ein.“

Gute Lösung

Auch Lieve und Benny sind begeistert von E-Board: „Das ist wirklich eine gute Lösung. Vor allem für diese Situation, da die Vanden Eedes ihre Renovierung selbst durchführen wollten. Hätten wir eine Hohlwand vor die Außenfassade setzen müssen, wären die Mauern sehr schwer und dick geworden. Das macht ohne Weiteres 10 cm aus. „E-Board ist außerdem eine hervorragende Lösung für Häuser, die direkt an der Straße stehen und nur 14 cm nach vorne kommen dürfen. Mit E-Board hat man eine platzsparende 2-in1-Lösung, die den Isolierwert erhöht.“

Herr Vanden Eede bestätigt den Isolierwert: „Unten 14 cm und oben in der Holzkonstruktion noch einmal 18 cm.“

Wechselwirkung

Benny: „Es ist eine Freude zu sehen, wie ein Entwurf Realität wird. Die Vanden Eedes wollten etwas Modernes. Das war der Ausgangspunkt unseres Entwurfs. Es war sofort deutlich, dass wir uns auf die Aussicht konzentrieren mussten. Der Entwurf war innerhalb von anderthalb Monaten fertig.“ Lieve: „Dabei war die Wechselwirkung gut: Wir haben intensiv daran gearbeitet, sie haben schnell Entscheidungen getroffen. So gelangt man problemlos zu einem guten Resultat.“ Benny und Lieve betrachten daher ihr erstes Gesamtprojekt mit Zufriedenheit: „Wir sind als Architekturbüro jetzt zwei Jahre tätig. Viele Leute, die vorbeikamen, sahen unser Schild - so ergaben sich viele weitere Aufträge.“

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