Visualisierung Hanzehogeschool

Hanzehogeschool Groningen entscheidet sich für Signa®

Signa war nicht die erste Wahl von JHK Architecten und dem Auftraggeber Hanzehogeschool in Groningen. „Anfangs stellte sich der Architekt einen Holzrahmenbau mit E-Board® in einem von ihm konzipierten Mauerwerk vor”, erklärt Akquisiteur Cees Groot.

„Allerdings ist Signa wirklich die bessere Wahl, wenn es um Erdbebensicherheit geht.” Und das ist nun einmal der entscheidende Faktor bei dem Neubau und der Renovierung der Hochschule im Erdbebengebiet Groningen. Kobe Langenaeker, Product Engineer Architect, erläutert: „E-Board wird vollständig aufgeschraubt oder aufgeklebt und ist daher sehr starr. Aus ästhetischen Gründen wird das E-Board über die verschiedenen Holzrahmenelemente weitergeführt. Im Falle eines Erdbebens ist diese Konstruktion ziemlich anfällig. Signa hat nur wenige Befestigungspunkte pro Platte, sodass es möglich ist, die Erdbebenfuge hinter einer Platte vorzusehen. Sie ist dann nicht direkt sichtbar, erfüllt aber ihren Zweck.” 

Einzigartiger Stein

Auftragnehmer, Architekt und Auftraggeber waren schnell überzeugt. Nach einem Besuch des Projekts in Antwerpen (BE) stand die Entscheidung fest: Signa auf einer Holzrahmenkonstruktion. „Vandersanden liefert das Fassadensystem, aber nicht die vorgefertigten Elemente“, so Cees. „Deshalb haben wir die Zusammenarbeit mit Machiels in Genk (BE) gesucht, der vorgefertigten Platten herstellt und die Montage von Signa übernahm. Machiels hat auch das Signa-Projekt in Antwerpen durchgeführt, ebenfalls auf einer Holzrahmenkonstruktion und vollständig ohne Gerüst.”

Nachdem die Entscheidung für Signa gefallen war, wählte der Architekt einen Stein. „Auch hier mussten wir noch viel Energie investieren“, erinnert sich Cees. „Die erste Wahl erwies sich als ungeeignet. Letzten Endes wurde sogar ein spezieller Stein entwickelt, der Saumur Snowdust. In etwa der gleichen Farbe und mit einer Nachbehandlung in unserer Fabrik in Beek.”

Jede Platte ist anders

Danach konnte das Engineering beginnen. Kobe: „Die Parameter standen fest, aber als der Startschuss fiel, wussten wir eigentlich noch nicht, ob das Projekt realisierbar war. Für die genauere Ausarbeitung waren noch ziemlich viele Recherchen und Berechnungen erforderlich und auch viele Gespräche mit Machiels. Wir haben dabei nach eventuellen Einschränkungen bei der Kombination aus Holzrahmenbau und Signa, bei der Anzahl der Platten, den Maßen usw. geschaut. Da wir anfangs bei dem Projekt ca. 200 verschiedene Arten von Platten hatten, haben wir zum Beispiel untersucht, ob wir durch die Wahl von anderen Maßen mit weniger Platten auskommen können.

Durch die Größe der Steine und das Fugenmaß hatten wir etwas Spielraum, sodass wir zuletzt auf 150 verschiedene Platten mit Steinen kamen, die auf eine bestimmte Größe kalibriert wurden.“ Zuerst wurde eine Testplatte hergestellt. Nach der Freigabe wurde jede Platte einzeln eingezeichnet. „Wir sind dabei sehr umsichtig vorgegangen“, erklärt er. „Ein einziger kleiner Fehler oder eine undeutliche Linie hätte sofort Produktionsprobleme zur Folge gehabt, und das wollten wir natürlich vermeiden. Jede Platte hat einen eigenen QR Code, damit alles immer nachvollziehbar ist.”  

Jede Platte ist anders

Finger am Puls der Zeit

Berater Victor Albers: „Vandersanden hat zunehmend eine beratende Funktion. Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel dafür. Wir schauen uns das Objekt an und beurteilen, was technisch am besten funktionieren würde. Das geht weit über die Beratung zu Fassadensteinen oder dem System hinaus, aber auch über die Unterkonstruktion, die Verbindungen dazwischen usw. Außerdem schlagen wir bei Bedarf Lieferanten vor, wie jetzt zum Beispiel Machiels.

Wir möchten unsere Kunden entlasten und verfügen über die technischen und kaufmännischen Mitarbeiter, um dies auch leisten zu können. Im Übrigen ist in diesem Projekt nicht Vandersanden der Vertragspartner des Auftragnehmers, sondern Machiels. Logisch, weil Machiels für das Engineering und die Herstellung von Fertigteilen zuständig war und unser Projekt darauf aufbaut. Machiels hat sich auch um den Transport und die Montage auf dem Bau gekümmert und gewährt die Garantie. Ich bin natürlich immer informiert und bei allen Besprechungen anwesend. Transparenz ist bei einem so umfangreichen Projekt sehr wichtig, auch wenn es um Preisvereinbarungen geht.”

Gewonnene Erkenntnisse

„Die ersten 800 m² (von insgesamt 2.500 m²) sind inzwischen ausgeliefert und montiert. Bis jetzt zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Victor: „Wir lernen viel von diesem Projekt. Es sind viele Standorte (Hedikhuizen, Beek und Lanklaar) und Abteilungen (Akquisition, Verkauf, Technik, Produktion) daran beteiligt. Von entscheidender Bedeutung ist immer eine klare Kommunikation, damit das Produkt, das letztlich die Fabrik verlässt, tatsächlich dem Produkt entspricht, das Cees verkauft hat. Vor kurzem hat das erste Evaluierungsgespräch mit Machiels stattgefunden. Es zeigte sich, dass noch Dinge verbessert werden können, aber ich sehe das positiv. Gemeinsam können wir unser Vorgehen optimieren, nicht nur für diesen Kunden, sondern auch für alle zukünftigen Kunden. Inzwischen zeichnen sich bereits die nächsten Projekte mit Signa ab.”

Gemeinsam schaffen wir das Beste

Mehrere Fabriken haben Zeit und Arbeit investiert, damit dieses Projekt so reibungslos wie möglich verlaufen kann. In Hedikhuizen bei der Herstellung der Steine - sie wurden nämlich etwas größer hergestellt; in Lanklaar bei der Produktion der Signa® Platten und in Beek beim ‚Snowdusten’. Die Kollegen sind bei diesem Projekt sehr flexibel, vielen Dank hierfür!

Mehr über Signa

Möchten Sie mehr erfahren?

Vandersanden

Fassade : Bokhovenseweg 8, 5257 NC Hedikhuizen
Pflaster: Unter den Eichen 13 DE-31226 Peine

T Fassade: +49 (0) 5171 8016555 | Pflaster: (+49) 05171 8016520
Alle Standorte anzeigen


Ein Ausstellungsraum finden in der Nähe von